Nach der erfolgreichen ARD-Serie „Türkisch für Anfänger“ kam nun der Film in die Kinos. Im Spielfilm wird die Geschichte der gesamten Serie von dessen Schöpfer Bora Dağtekin vollkommen neu erzählt. Auch die gesamte Serienbesetzung, zu der Josefine Preuß, Elyas M’Barek, Adnan Maral, Anna Stieblich, Arnel Taci und Pegah Ferydoni gehören.
Der Film lehnt sich an die Geschichte der Serie an und erzählt dabei von der Begegnung der deutschen Familie Schneider mit der türkischen Familie Öztürk, die alle auf ihrer Thailandreise mit dem Flugzeug abstürzen und sich so zwangsweise kennen lernen müssen. Die Premiere des Films fand am 6. März 2012 in München statt und seit dem 15. März 2012 läuft er in den deutschen Kinos und erfreut sich großer Beliebtheit bei den Zuschauern, sodass auf Platz 2 der Kinocharts hinter Battleship gelangte.
Die Story des Films
Die 19 jährige Lena Schneider hat es nicht leicht und ist frustriert. Sie genießt eine antiautoritäre Erziehung ihrer Mutter Doris. Die Psychotherapeutin und Berufsjugendliche Doris verdonnert ihre Tochter zu einem Urlaub in Thailand. Lenas schlimmste Befürchtungen erfüllen sich bereits im Flieger, als sie sich mit dem Testosteron geladenen Cem Öztürk und seiner äußerst religiösen Schwester Yagmur eine Flugzeugsitzreihe teilen muss. Hier trifft deutsche Emanzipation auf den türkischen Machismo.
Als der Flieger dann schließlich Notwassern muss und Lena sich mit dem türkischen Geschwisterpaar und dem stotternden Griechen Costa auf einer einsamen Insel wieder findet, ist die Katastrophe komplett. Die Jugendlichen sind nun auf sich gestellt, währenddessen Lenas Mutter Doris auf den sehr besorgten Vater der türkischen Geschwister Metin, einen eher konventionell-bürgerlichen Polizeibeamten, trifft. Die beiden Eltern sind nach dem Flugzeugabsturz in einem Ferienclub untergekommen und suchen nun ihre Kinder. Alles in allem verläuft für alle Beteiligten der Trip nach Thailand alles andere als geplant und nichts ist mehr wie es einmal war.